Ihre Wegwerf-E-Mail ist sofort da, kostenlos und ohne Anmeldung
Die Adresse steht in einer Sekunde bereit und empfängt echte Nachrichten. Ohne Konto, ohne Passwort, und wenn die Laufzeit endet, ist alles wieder weg.
Temporäre E-Mail erstellen
Wählen Sie einen eigenen Namen oder erhalten Sie einen zufälligen
Wozu überhaupt eine Wegwerf-E-Mail?
Kaum eine Seite rückt etwas heraus, solange sie nicht Ihre E-Mail-Adresse hat. Ein PDF herunterladen, einen Preis sehen, ein Tool zwei Tage ausprobieren: erst das Formular, dann der Inhalt. Und sobald die Adresse einmal im System liegt, wandert sie in Verteiler, geht an Partnerfirmen weiter und taucht Jahre später in Newslettern auf, die Sie nie bestellt haben. Abmelden bringt dann wenig, weil längst mehrere Kopien unterwegs sind. Bei vielen Anbietern ist Ihre Adresse der eigentliche Preis, auch wenn oben groß „kostenlos“ steht. Spätestens wenn zwischen zwei wichtigen Mails vier Werbemails stehen, merken Sie, was die Anmeldung von damals gekostet hat.
Eine temporäre E-Mail dreht das um: eine echte Adresse, die eine begrenzte Zeit funktioniert und danach verschwindet. Sie entsteht in einer Sekunde, ohne Namen, ohne Passwort, ohne Handynummer, und sie nimmt Bestätigungsmails und Aktivierungslinks genauso zuverlässig entgegen wie Ihr normales Postfach. Der Unterschied liegt woanders: Sie hängt an keinem Profil und an keinem Datensatz, der Ihnen hinterherläuft. Die Seite bekommt eine Adresse, die tatsächlich funktioniert, Sie holen sich, was Sie brauchten, und wenn die Zeit abgelaufen ist, bleibt nichts übrig, was sich Ihnen später zuordnen ließe.
So funktioniert eine Wegwerf-E-Mail
Sobald Sie die Seite öffnen, bekommen Sie eine eigene Adresse auf einer unserer Domains. Sie ist von der ersten Sekunde an auf unseren Mailservern eingetragen und wird nicht erst angelegt, wenn Sie zum ersten Mal nachsehen. Was auch immer von irgendwo auf der Welt an sie geschickt wird, landet bei uns wie bei jedem anderen Postfach und steht wenige Sekunden später hier im Posteingang. Die Seite müssen Sie dafür nicht neu laden. Die Nachricht ist einfach da, mit Absender, Betreff und dem Link, den Sie anklicken wollten.
Verlangt wird von Ihnen dafür nichts: kein Konto, kein Passwort, keine Handynummer, keine Bestätigung per SMS. Die Laufzeit legen Sie vorher selbst fest, von 10 Minuten bis zu zwei Stunden, je nachdem, ob Sie nur eben einen Code abholen oder eine längere Anmeldung durchziehen. Solange die Adresse aktiv ist, gehört sie allein Ihrer Sitzung, kein anderer Besucher kann dieselbe Adresse erzeugen und mitlesen. Läuft der Timer ab, werden Adresse und Nachrichten zusammen gelöscht, nicht nacheinander und nicht irgendwann später. Zur Auswahl stehen mehrere Domains, zwischen denen Sie wechseln können, falls ein Anbieter eine davon nicht annimmt. Eines noch: Diese Adressen empfangen ausschließlich, verschicken können sie nichts.
Wegwerf-E-Mail, Trashmail oder temporäre E-Mail?
Im deutschsprachigen Raum kursieren für dieselbe Sache mehrere Namen, gemeint ist immer eine Adresse, die man einmal benutzt und dann liegen lässt. Am häufigsten getippt wird „Wegwerf-E-Mail“, oft auch ohne Bindestriche, dicht dahinter „temporäre E-Mail“; das englische „Temp Mail“ übernehmen viele einfach so. „Trashmail“ ist der Klassiker aus den Anfangsjahren, den kennt jeder, der etwas länger im Netz unterwegs ist. Seltener, dafür ziemlich treffend, ist „Einweg-E-Mail“, weil es den einmaligen Gebrauch betont. Am genauesten bleibt trotzdem „temporär“, denn was diese Adressen ausmacht, ist die Zeit und nicht der Müll.
In die Irre führt nur ein Begriff, nämlich „Fake-Mail“. Die Adresse, die Sie hier bekommen, ist nicht erfunden. Es gibt sie wirklich, sie liegt auf einem Mailserver, und sie empfängt wirklich. Genau darauf kommt es an: Wäre sie ein Fake, käme nie ein Bestätigungscode an. Wer sich dagegen selbst etwas ausdenkt und irgendeinen Fantasienamen vor eine bekannte Freemail-Domain setzt, bekommt gar nichts, weil dieses Postfach schlicht nicht existiert. Die meisten Anmeldeformulare merken das sofort und weisen die Eingabe schon beim Absenden zurück. Und wo sie durchgeht, warten Sie eben vergeblich auf eine Mail, die nirgendwo ankommen kann.
Wann sie passt und wann nicht
Sinnvoll ist sie überall dort, wo die Beziehung zur Gegenseite von vornherein kurz ist: eine Datei hinter einer Anmeldeschranke, ein Tool, das Sie vor dem Kauf testen wollen, ein Artikel, der erst nach dem Newsletter-Abo lesbar wird, ein Forum, in dem Sie genau eine Frage stellen, oder ein einzelner Code, den Sie einmal brauchen und nie wieder. Für Gewinnspiele, Rabattaktionen und Probezugänge gilt dasselbe. Auch eine App, die gleich nach der Installation eine Adresse sehen will, bevor sie überhaupt etwas anzeigt, bekommt guten Gewissens eine Wegwerfadresse. Und im Hotel- oder Café-WLAN, wo das Anmeldeportal nach einer E-Mail fragt, hat Ihre echte ohnehin nichts verloren.
Finger weg dagegen, sobald der Verlust des Zugangs wirklich weh tut: Bank und Zahlungsdienste, Konten beim Arbeitgeber, Ihr eigener Shop, Behördenportale, Cloud-Speicher mit Ihren Dateien und alles, wo irgendwann ein Passwort per E-Mail zurückgesetzt werden muss. Ohne Postfach kein Reset, und die Adresse ist zu diesem Zeitpunkt längst gelöscht. Dasselbe gilt für Bestellungen, deren Rechnung oder Sendungsverfolgung Sie in drei Wochen noch aufrufen möchten. Die Faustregel passt in einen Satz: Wenn Sie das Konto in einem Monat noch brauchen, geben Sie ihm Ihre richtige Adresse.
Was 509 anders macht
Die meisten Dienste geben Ihnen eine zufällige Adresse mit fester Laufzeit, und damit hat es sich. Bei 509 kommen drei Dinge dazu, die im Alltag den Unterschied machen:
- Laufzeit selbst wählen: von zehn Minuten bis zu zwei Stunden, und wenn der Bestätigungscode auf sich warten lässt, verlängern Sie mitten in der Anmeldung, statt noch einmal von vorn anzufangen.
- Wunschname statt Zufallsfolge: Sie tippen selbst ein, was vor dem @ stehen soll. Das hilft, wenn ein Formular offensichtlich generierte Adressen ablehnt.
- Dauerhafte Adresse behalten: Mit einem kostenlosen Konto reservieren Sie eine Adresse, die nicht abläuft, als festes Zweitpostfach für Anmeldungen, statt jedes Mal eine neue zu erzeugen.
Der Dienst ist komplett kostenlos, und wie viele Adressen Sie anlegen, bleibt Ihre Sache.
Premium-Mitglieder erhalten zusätzlich einen eigenen API-Schlüssel: Sie reservieren Adressen und lesen die eingehenden Nachrichten über eine sehr einfache, clevere API, direkt aus Ihrem eigenen Code und ohne die Seite zu öffnen.
Häufige Fragen
Was ist eine temporäre E-Mail?
Eine echte E-Mail-Adresse, die genau so lange läuft, wie Sie es festlegen, und danach samt Nachrichten verschwindet. Sie nimmt Bestätigungscodes und Aktivierungslinks entgegen wie jedes andere Postfach, hängt aber an keiner Anmeldung und an keiner Person.
Ist der Dienst wirklich kostenlos?
Ja. Keine Gebühren, kein Abo, keine Obergrenze bei der Zahl der Adressen. Ein kostenloses Konto bringt genau eine Sache zusätzlich: eine dauerhafte Adresse, die nicht abläuft.
Wie lange gilt eine Wegwerf-E-Mail?
Zwischen 10 Minuten und zwei Stunden, das entscheiden Sie beim Erstellen. Lässt der Code auf sich warten, verlängern Sie die Laufzeit mitten in der Anmeldung. Wer eine bleibende Adresse braucht, reserviert sie mit einem kostenlosen Konto.
Ist eine temporäre E-Mail sicher?
Solange die Adresse läuft, gehört sie allein Ihrer Sitzung, und nach persönlichen Daten fragen wir nie. Für ein Konto, das Sie später einmal wiederherstellen müssen, taugt sie trotzdem nichts: Ein Passwort-Reset braucht ein Postfach, das bleibt.
Wie benutze ich eine Wegwerf-E-Mail?
Kopieren Sie die Adresse oben mit einem Klick und setzen Sie sie im Anmeldeformular der anderen Seite ein. Danach wechseln Sie einfach zurück in diesen Tab. Die Nachricht taucht nach wenigen Sekunden von selbst im Posteingang auf, ohne dass Sie die Seite neu laden.
Warum kommt die Bestätigungsmail nicht an?
Warten Sie zuerst ein bis drei Minuten, viele Anbieter verschicken ihre Mails mit Verzögerung. Prüfen Sie dann, ob die Adresse vollständig kopiert wurde und kein Leerzeichen am Ende hängen geblieben ist. Behalten Sie außerdem den Timer im Blick: Läuft die Adresse während des Wartens ab, ist die Nachricht mit ihr weg, verlängern Sie also rechtzeitig, wenn es knapp wird. Und wenn das Formular die Adresse gar nicht erst annimmt, versuchen Sie es mit einem eigenen Namen vor dem @ oder mit einer anderen Domain aus der Liste.
Kann ich auf Nachrichten antworten oder selbst mailen?
Nein, die Adressen empfangen nur. Das ist so gewollt: Der Dienst nimmt Codes und Bestätigungslinks entgegen, er ersetzt kein richtiges Postfach. Zum Schreiben nehmen Sie Ihre eigene Adresse.
Kann jemand anderes meine Nachrichten lesen?
Nein. Solange eine Adresse aktiv ist, ist sie Ihrer Sitzung zugeordnet, und kein anderer Besucher kann dieselbe Adresse erzeugen, um in den Posteingang zu schauen. Verschicken Sie darüber trotzdem keine Verträge, Ausweiskopien oder Zugangsdaten: Das Ganze ist für flüchtige Anmeldungen gebaut, nicht für heikle Unterlagen.
Akzeptiert jede Website eine Wegwerf-E-Mail?
Die meisten schon, manche Anbieter sperren aber bekannte Domains für Wegwerfadressen. Wir haben mehrere Domains, zwischen denen Sie in der Liste wechseln können. Wird eine abgelehnt, nehmen Sie die nächste. Bei einem Dienst, den Sie dauerhaft nutzen wollen, ist ohnehin Ihre echte Adresse die bessere Wahl.